Buffy Comic Nr. 5 - The Chain

Diese einteilige Geschichte hat überhaupt nichts mit dem eigentlichen Handlungsstrang zu tun, sondern schlildert die Situation aus einer anderen Perspektive. Aus der Sicht eines Mädchens, das zur Jägerin auserkoren wurde, wird eine ganz besondere Geschichte erzählt. Die Geschichte ist in verschiedenen Ebenen unterteilt. Ich werde sie in logischer Reihenfolge erzählen, da dies einfacher zu vertshen ist. Die in Anführungszeichen gesetzte Sätze, stellen die Off-Stimme des Mädchens dar.
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Der Beginn dieser Story beginnt mit einem richtigem Schock. Ein Dämon hält eine Leiche hoch und schreit: Buffy Summers ist tot! Den Kreaturen, den er es verkündet, schauen verblüfft und der Mörder fordert, dass die anderen ihn nun vergöttern. Die Off-Stimme verrät, dass sie Buffy Summers überhaupt nicht kennt.
Ein Flashback zurück
"Das läuft eben so. Man hat keine Wahl." Eine Gruppe Jugendlicher sitzt an einem Tisch draußen auf dem Pausenhof. Die Schwarzhaarige regt sich darüber auf, dass die gesamte Klasse nachsitzen muss, da eine Mitschülerin (sie gab ihm den Namen Matratze) ihren Slip nach einem Tächtelmächtel in der Abstellkammer vergessen hat. Die ganze Situation erinnert sehr an den typischen Character von Cordelia. Nach ein paar schnippischen Bemerkungen, wie man nur vergessen könne, sich wieder anzuziehen, kommt der männliche Teil der Affäre: Mike Billenger. Die Schwarzhaarige macht gleich große Augen und lächelt ihm zu. Es sind eben typische Schulmädchenschwärmereien. Dann fällt sie schreiend vom Stuhl.
Zu diesem Zeitpunkt wird sie zur Jägerin. "Ich glaube, jeder empfindet sie anders. Für die einen ist es ein Kribbeln, das sie kaum bemerken. Oder sie ist aufregend lustvoll. Aber für mich war der Moment, indem ich zur Jägerin wurde, als würde Mike Tyson mir ins Gesicht springen. Die Kraft, die geteilten Erinnerungen, die Wahrheit. Die unglaubliche Wahrheit." Im Hintergrund sieht man alle bisherigen Jägerinnen. Auch die aller erste Jägerin ist dabei. Dann rettet sie den verwunderten Mike vor einem Bus und wird selber voll erwischt. Als sie ohne Verletzungen aufsteht, fragt Mike, wer sie zum Teufel sei.
Szenenwechsel
Rona, die inzwischen offenbar Leiterin eines Ausbildungscamps ist, zeigt unserer Hauptfigur ein Video. Indem sind Vi und Andrew, die ein Ehepaar spielen. Vi wird darin zur Jägerin, worauf Andrew ihm eine Broschüre in die Hand drückt. Das ganze ist ziemlich gestellt und kitschig. Auch die schauspielerische Leistung von Andrew und Vi ist miserabel.
Die Schwarzhaarige findet schon bald gefallen an dem Leben als Jägerin und genießt ihre Zeit mit den anderen Mädchen. Wir sehen sie trainieren, kämpfen und wie Giles ihr und anderen Mädchen eine allseits bekannte Moralpredigt hält. Das Miteinander, das Bewundern, das Aufheitern.
Ein paar Wochen später
Sie wird in das Büro von Rona gerufen. Dort wird ihr mitgeteilt, dass sie einen Doppelgänger für Buffy spielen muss. Dabei wird die Schwarzhaarige wie ein Gegenstand behandelt. Haarfarbe und BH sollen ausgetauscht werden. Weinend nimmt sie ihre Aufgabe an. Ein besonderer Clou ist, dass Buffy in The Long Way Home #1 die Schwarzhaarige erwähnt als ein Double, das wortwörtlich im Untergrund lebt.
Schweren Herzens macht sie sich, nun blondiert, auf den Weg. "Wieso ich? Muss ich den schwersten und dunkelsten Weg gehen, weil ich stark und gut bin und die größere Last tragen kann? Oder bin ich eher schwach und entbehrlich.. Eine, die man nicht vermissen wird? Die Wahrheit. Es gibt keine Wahrheit. Es gibt nur das, woran du glaubst."
Sie landet bei einem schneckenähnlichen Dämon, dessen Frischlinge um ihn herum kriechen. Um ihn herum schwirren außerdem noch zwei Feen, die die Jägerin trösten. Der Schneckendämon erzählt ihr, dass die Dämonenherde schon auf dem Weg sei. Eine Fee lächelt daraufhin, dass, wenn Buffy sich darum kümmert, sie keine Angst haben brauche.
Unter vier Augen bespricht sie das weitere Vorgehen mit der Fee. Die Jägerin will, dass alle vorerst verschwinden. Die Fee willigt nur ein, wenn die zwei sich wiedersehen werden. Sie verspricht es.
Die letzte Szene
Unser Doppelgänger verliert chancenlos gegen den Dämon und stirbt. "Es gibt immer einen Namen. Uncoln. Hitler. Gandhi. Ein Name kann Furcht auslösen, Staunen, manchmal größeres. Aber man braucht Millionen Menschen, damit so ein Name entsteht. Menschen, die vor Dingen stehen, mit denen sie nie gerechnet hätten. In den Momenten, um die es geht, sind selbst unsere eigenen Namen nur Laute, die Menschen machen, um uns zu unterscheiden. Was wir sind, liegt nicht darin. Es gibt eine Kette zwischen uns allen. Und wie schon gesagt, entweder fühlt man es oder man ignoriert es. Ich habe es versucht zu fühlen."
"Ihr wisst nicht, wer ich bin"
Man sieht ihre Leiche
"Ich schon."
Fazit
Ein interessanter Teil, der wirklich sehr emotional aufgebaut ist. Man muss ihn in voller Länge lesen, damit man die ganze Dramatik dieser Einen von Vielen versteht. Unbedingt lesen!
Zum nächsten Teil
Kevin Lutter - myFanbase
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