Bewertung
Ken Kwapis

Eine für 4

Eine Jeans zeigt vier jungen Mädchen, dass wahre Freundschaft Berge versetzen kann.

Foto: Copyright: 2005 Universum Film GmbH
© 2005 Universum Film GmbH

Inhalt

Die vier 16-jährigen Mädchen Tibby (Amber Tamblyn), Lena (Alexis Bledel), Carmen (America Ferrera) und Bridget (Blake Lively) sind schon ihr Leben lang die besten Freundinnen. Doch in diesem Sommer wird alles anders. Die Vier werden zum ersten Mal getrennte Wege gehen. Lena besucht ihre Großeltern in einem kleinen griechischen Dorf. Bridget wird ein Fußballcamp in Mexico besuchen, während Carmen den Sommer bei ihrem Vater verbringt, der geschieden von ihrer Mutter lebt. Tibby bleibt als Einzige zu Hause und wird in einem Kaufhaus arbeiten und hat vor, einen Dokumentarfilm zu drehen.

Kurz vor der Abreise gehen sie gemeinsam shoppen und stoßen auf eine Jeans, die allen gleichermaßen gut steht, obwohl sie ganz unterschiedliche Figuren haben. Alle Vier sind sicher, dass diese Jeans eine "Zauberjeans" ist und beschließen, sie sich gegenseitig in den jeweiligen Urlaubsort zu schicken. Und so beginnt die Reise der Jeans, die allen Vieren gleichwohl Glück bringt. Die Mädchen werden in diesem Sommer allesamt besondere Erfahrungen mit der Liebe und ihrer Freundschaft machen...

Kritik

"Eine für 4" ist ein fast typischer Teenie-Mädchen-Film. Er hat alles, was Mädchen zwischen 10 und 20 gerne im Kino sehen. Es geht um Freundschaft und um Liebe mit einer Menge Herzschmerz.

Er kommt nicht so albern daher, wie andere Filme dieses Genres. Es ist aber dennoch so, dass es ein wenig zu dramatisch zugeht in dem Sommer einer jeder der Vier. Es kommen einfach zu viele Dinge auf einmal.

Die Darsteller überzeugen alle vier. America und Alexis spielen die jeweiligen Rollen mit viel Hingabe und Liebe. Obwohl Alexis wohl das größte Glück hatte, da sie in Griechenland drehen konnte, während die anderen meist in eher kälteren und regnerischen Kulissen drehten. Auch Amber Tamblyn ist sehr überzeugend in ihrer eher deprimierenden Rolle. Es war eine durch und durch kluge Entscheidung, zwei der Hauptfiguren mit erfolgreichen Serienstars zu besetzen (Alexis Bledel aus "Gilmore Girls" und Amber Tamblyn aus "Die himmlische Joan"). Diese Serien stehen in der Gunst der Zielgruppe dieses Filmes ganz oben.

Die Figuren im Film haben das durchgemacht, was viele amerikanischen Teenager durchgemacht haben. Sie haben geschiedene Eltern, ein Elternteil ist verstorben oder einfach Stress mit ihnen. Das alles zieht die Teenies in die Kinos und sie können sich mit den einzelnen Figuren identifizieren.

Fazit

Eine süße Teenagerkomödie, die zu Herzen geht und von wahrer Freundschaft handelt.

Eva Klose - myFanbase
21.05.2007

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