Bewertung
Gregory Jacobs

Eisige Tod, Der

There Are Worse Things Than Dying.

Foto: Copyright: Sony Pictures Home Entertainment
© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

Eine Studentin (Emily Blunt) sucht eine Mitfahrgelegenheit, da sie ihre Eltern besuchen will. Ein ihr unbekannter Student (Ashton Holmes) erklärt sich dazu bereit, sie mitzunehmen. Unterwegs merkt die Studentin, dass er ziemlich viel über sie weiß, was ihr unheimlich ist. Dann geschieht auch noch ein Unfall und sie sitzt, mit einem möglichen Psychopathen, in der Kälte fest. Doch das ist noch ihr kleinstes Problem...

Kritik

Kommen wir zu allererst mal zu der Frage, was mir an dem Film gefallen hat. Nicht viel, so viel kann ich schon mal sagen. Es ist selten geworden, dass ein Film anstatt Blut und Gedärme zu zeigen, versucht, atmosphärische Spannung aufzubauen. Das gefällt mir schon mal sehr gut, jedoch geht der Versuch gründlich in die Hose, denn der Film ist nicht mal annähernd spannend.

Bei der Frage was ich an dem Film nicht mag, kann ich schon viel mehr sagen. Das fängt schon mit dem deutschen Titel an. "Der eisige Tod" ist echt der blödeste und langweiligste Titel, den man sich für einen Horrorfilm ausdenken konnte. Die erste halbe Stunde hätte man sich gleich sparen können, denn da erfährt man nur langweilige Geschichten über die Charaktere, die noch nicht mal Namen haben. Natürlich muss man die Charaktere erstmal vorstellen, aber muss das wirklich eine halbe Stunde dauern? Dann gibt es da noch eine Szene in der Tankstelle, in der die Hauptdarstellerin in der Toilette eingeschlossen wird. Ich kapier immer noch nicht, inwiefern das für den weiteren Verlauf des Films wichtig war.

Die Darsteller können durchaus überzeugen, jedoch wirken sie nicht sonderlich sympathisch. Die Geisterstory war ziemlich langweilig und auch ein wenig verwirrend. Zum Beispiel werden die beiden plötzlich von einem Polizisten angegriffen und eine Sekunde später sitzen sie wieder im Auto. Was für ein Zufall, dass sich im Wagen ausgerechnet eine über dreißig Jahre alte Zeitung befindet, in der steht, was damals passiert ist. Das Ende ist dann ziemlich unspektakulär, aber das war mir denn auch egal, denn das war der ganze Film.

Fazit

Einer der schlechtesten Horrorfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Die Story ist verwirrend, die Charaktere sind unsympathisch und auch sonst ist der Film nicht sonderlich spannend.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
08.05.2008

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