Toy Story 2
Spielsachen halten nicht ewig.
Inhalt
Andy will in sein alljährliches Cowboy-Camp und wie immer soll Woody ihn dabei begleiten. Doch da sein Arm kaputt ist, fährt er nicht mit. Als er wenig später Wheezy vor dem Verkauf auf dem Flomarkt retten will, fällt er einem Sammler in die Hände, der den nicht verkäuflichen Woody einfach stiehlt. Die anderen Spielzeuge haben dies mitangesehen und versuchen nun Woody zu retten. Dieser stellt in seinem neuen Zuhause fest, dass er mal eine eigene Fernsehserie hatte und richtig berühmt ist. Gemeinsam mit anderen Figuren aus seiner Show soll er nun an ein japanisches Museum verkauft werden, was Jessie, einer weiblichen Variante von Woody, viel besser gefällt, als wieder in die dunkle Kiste zu müssen. Doch Woody will sich mit seiner neuen Rolle überhaupt nicht anfreunden, fühlt er sich doch mehr mit Andy und dessen anderen Spielzeugen verbunden.
Kritik
Für Fortsetzungen ist es nicht immer besonders einfach, weil man nicht wie ein Abklatsch wirken darf, sondern weiter innovativ und kurzweilig sein muss. Bei Animationsfilmen gelingt es gefühlt häufiger als bei anderen Genres. Vielleicht liegt das an den unbegrenzteren Möglichkeiten. Jedenfalls ist es Pixar in seiner ersten Fortsetzung einer Geschichte tatsächlich gelungen, noch einen oben draufzusetzen. Die kreativen Köpfe konnten ihren Ideen freien Lauf lassen und begeisterten mit all den Umsetzungen. Szenen wie die Überquerung der Straße waren wirklich herrlich, weil sie es auch mal übertrieben. Außerdem schreckten die Macher auch nicht vor Herausforderungen zurück. Als Woody zum Beispiel Wheezy hinter dem Regal entdeckt und der Staub aufwirbelt, hatte man animationstechnisch richtig zu tun und einen neuen Weltrekord für die Anzahl animierter Partikel ergattert.
Auch die Grundstory des zweiten Teils funktionierte für mich noch besser als der erste Teil. Woody probiert sich zunächst als Held, gerät aber durch ein paar unglückliche Ereignisse in die Hände eines geldgierigen Spielzeughändlers, der Woody mit dem ganzen Zubehörset an ein Museum verkaufen will. Natürlich hat er hier erst mal wieder sein eigenes Wohl im Sinn und nicht das der anderen Spielzeuge wie Jessie. Erneut lernt er aber, dass es doch noch etwas mehr gibt. Gerade das Zusammenstehen der anderen Spielzeuge um Buzz ist wirklich eine tolle Geschichte, die zwar vor allem für die jungen Leute die Bedeutung von Zusammenhalt zeigen soll, die älteren aber auch daran erinnert, wie wichtig solche Tugenden sind.
Fazit
"Toy Story 2" ist eine überaus gelungene Fortsetzung von "Toy Story" und steht dem ersten Teil in Sachen Humor und Liebe zum Detail in nichts nach. Die Story selbst finde ich sogar noch etwas stimmiger und überzeugender, sodass ich den zweiten Teil als noch besser einschätze. Pixar hat es einfach drauf und daran wird sich auch in den kommenden Jahren/Jahrzehnten wohl kaum etwas ändern.
Emil Groth - myFanbase
19.09.2016
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Weitere Informationen
Originaltitel: Toy Story 2 (in Arbeit)Veröffentlichungsdatum (USA): 24.11.1999
Veröffentlichungsdatum (DE): 03.02.2000
Länge: 92 Minuten
Regisseur: John Lasseter
Drehbuchautor: Andrew Stanton, Rita Hsiao, Doug Chamberlin & Chris Webb
Genre: Kinder, Familie, Animation
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