Die Religionen in Westeros
Der Glaube der Sieben
"May the Seven guide her and protect her on her journey. May the Mother give her health, may the Crone give her wisdom."

Der Glaube der Sieben ist die vorherrschende Religion in Westeros und dominiert vor allem im Süden. Ursprünglich wurde diese Glaubensrichtung vor 6.000 Jahren durch die Andalen auf den Kontinent Essos getragen, welche den Glauben an die alten Götter des Waldes der ersten Menschen verbannten. Daher werden die Sieben auch meistens als Neue Götter bezeichnet. Bis auf den Norden und die Eiseninseln, die ihren eigenen Göttern treu geblieben sind, wird der Glaube an die Sieben überall in Westeros praktiziert.
Die Gottheit besteht aus einem Gott mit sieben Gesichtern: Drei männliche, drei weibliche und ein geschlechtloses Gesicht. Diese bestehen wiederum aus dem Vater (Gerechtigkeit), der Mutter (Mitgefühl), der Jungfrau (Unschuld), dem alten Weib (Weisheit), dem Krieger (Mut), dem Schmied (Arbeit) und dem Fremden (Tod). Das Gebet beginnt oftmals mit Lobeshymnen an die Mutter.
Das wichtigste Symbol ist der siebenzackige Stern und das Buch „Der siebenzackige Stern“, der mittels komplizierter Texte die sozialen Regeln und Praktizierung festlegt. In der Stadt Baelor, dem Standort des Tempels der Sieben, ist die Statue der Großen Septe von Baelor zu Ehren der Götter errichtet. Dort können die Septons und Septas ihr Gelübde ablegen, meist einhergehend mit einer Schweigepflicht. Daraus hat sich ein rein weiblicher Orden, die schweigenden Schwestern, kristallisiert, der für die Bekleidung und Säuberung der Leichen bei der Bestattung verantwortlich ist. Im Gegensatz zu den Alten Göttern des Waldes herrscht bei dem Glauben an die Sieben eine strukturierte Hierarchie mit dem Hohen Septon als Oberhaupt der Organisation. Jener wird durch den Rat der frommen Septone erwählt und kann nur von männlichem Geschlecht sein.
Die Ritterschaft dient zur Verteidigung der Religion und daher gilt es als Ehre, den Titel Ser tragen zu dürfen. Wie auch bei dem Glauben an die Alten Götter des Waldes wird die Gastfreundschaft hoch geschätzt, während Inzest, Zeugen von Bastarden und Homosexualität als Sünde gelten. In jedem Teil von Westeros wird die Religion verschieden streng ausgeübt. Während der Bevölkerung in Dorne große Freiheiten zugute kommen, herrscht in Königsmund ein strengeres System. Daher müssen Jaime und Cersei Lannister sowie Loras Tyrell und Renly Baratheon ihre Beziehungen geheim halten.
Der Herr des Lichts
"The night is dark and full of terrors."

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Der Herr des Lichts, auch bekannt als der Rote Gott, ist eine neuartige Religion in Westeros, welche dort fast unbekannt ist und durch vereinzelte Gruppierungen, den Freien Städten und im fernen Osten Asshais praktiziert wird. Der Herr des Lichts, auch Feuergott genannt, ist zentriert auf einen allmächtigen Gott, der mit Feuer und Wärme durch das Schwert "Lichtbringer" die Dunkelheit und den Tod besiegt. Daher glauben die Anhänger, dass der Herr des Lichts die einzig wahre Gottheit ist und alle anderen Götter verbrannt werden müssen. Außerdem ist der Herr des Lichts in der Lage, aus Flammen Prophezeiungen zu lesen, weshalb die Religion sehr auf ekstatische Visionen baut. Die rote Priesterin Melisandre sieht in Stannis Baratheon den Auserwählten des Herrn des Lichts. Im Gegensatz zu den anderen Religionen, die mündlichen Überlieferungen Folge leisten, existieren bei dem Glauben an den Herrn des Lichts schriftliche Texte und Bücher. Der rote Priester Thoros von Myr ist ein weiterer Priester dieser Religion.
Tanya Sarikaya - myFanbase
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