Episode: #3.01 Salz und See, Feuer und Blut

In der "House of the Dragon"-Episode #3.01 Salz und See, Feuer und Blut versucht Rhaena Targaryen Schafsdieb für sich zu gewinnen. Rhaenyra Targaryen und Jacaerys Velaryon streiten darüber, inwiefern man Alicent Hohenturms Angebot vertrauen kann. Unterdessen bereitet die Triarchie einen Angriff auf die Flotte von Corlys Velaryon vor.

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House of the Dragon
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Im grünen Tal erlegt der Drache Schafsdieb mit Feuer ein Schaf und verschlingt es. Er wird dabei von Rhaena Targaryen beobachtet, die sich zaghaft und ehrfürchtig nähert. Rhaena versucht, auf Hochvalyrisch beruhigend auf Schafsdieb einzureden und der Drache beachtet sie nicht weiter, während er seine Beute verspreist. Schließlich nimmt Rhaena allen Mut zusammen und steigt auf Schafsdiebs Rücken. Der Drache erhebt sich daraufhin in die Lüfte und Rhaena hat Mühe, sich an ihm festzuhalten.

Maester Orwyl wird in Königsmund von Aemond Targaryen aus dem Schlaf gerissen. Jener zerrt ihn aus seinem Zimmer und in den Innenhof der Burg, wo Aemond drauf und dran ist, Orwyl den Kopf abzuschlagen. Jener weiß nicht, wie ihm geschieht und hinterfragt, was er getan haben soll, woraufhin Aemond zu wissen verlangt, wo Aegon Targaryen sich befindet. Verwirrt versichert Maester Orwyl, dass Aegon sich in seinen Gemächern befindet. Kurz bevor Aemond Maester Orwyl mit seinem Schwert enthauptet, mischt sich Jasper Wylde ein und erklärt, dass auch Larys Kraft verschwunden ist. Aemond lässt daraufhin von Maester Orwyl ab. Unterdessen haben Larys und Aegon in einem Karren, der Raben transportiert, Königsmund hinter sich gelassen. Aegon verlangt nach Mohnblumensaft, den Larys im verweigert. Der vor Schmerzen zitternde König jammert über sein klägliches Dasein, da wird der Karren jäh gestoppt. Als man die Tür öffnet, finden sich Larys und Aegon Vasallen von Rhaenyra Targaryen gegenüber. Sie verlangen, dass sie einen Eid auf Rhaenyra schwören, was Larys sofort tut. Aegon lacht indes nur und als ihr Gegenüber schon drauf und dran ist, Aegon zu töten, platzt Larys damit heraus, dass sie Aegon höchstpersönlich geschnappt haben. Panisch versucht Aegon, dies zu leugnen, doch Larys bleibt ganz ruhig und macht dem Hauptmann der Gruppe klar, dass Rhaenyra ihn entlohnen wird, sollten sie einen so wertvollen Gefangenen zu ihr bringen. Um seine Worte zu bekräftigen, zeigt er Aegons Krone vor. Die Männer glauben Larys schließlich, woraufhin man Larys und Aegon wieder in den Karren sperrt. Sie sollen in Richtung Dämmertal und von dort nach Drachenstein transportiert werden.

Rhaenyra möchte gern glauben, dass sie sich auf Alicent Hohenturms Versprechen, Königsmund friedlich einnehmen zu können, verlassen kann, doch Jacaerys Velaryon hält Alicents Angebot für eine Falle. Während Jacaerys annimmt, dass es sich um einen Versuch handelt, Rhaenyra und Daemon Targaryen von Vhagar überwältigen zu lassen, zeigt Rhaenyra auf, dass Alicent dafür sorgen wird, dass Aemond auf Vhagar die Stadt verlässt, während Aegon ans Bett gefesselt sein wird. Rhaenyra ist optimistisch, dass sie so auf einen Schlag Aegon entmachten und den eisernen Thron für sich beanspruchen könnte. Sie versammelt ihren Rat und spricht vor Bartimos Celtigar, Maester Gerardys, Lorent Marbrant, Baela Targaryen und Mysaria an, mit welchem Vorschlag Alicent zu ihr kam. Weiterhin euphorisch legt Rhaenyra vor ihrem Rat dar, wie sie Königsmund einnehmen könnte und dass Alicent bereit ist, ihnen die Stadt zu überlassen, solange sie selbst und Helaena Targaryen verschont werden. Rhaenyra beauftragt Maester Gerardys, Corlys Velaryon und Daemon zu informieren, damit beide sie unterstützen können, doch Jacaerys versucht, auf sie einzureden, sich nicht von Alicent hinters Licht führen zu lassen. Trotz der Einwände und der unsicheren Mienen ihrer Ratsmitglieder verkündet Rhaenyra, dass sie in zwei Tagen nach Königsmund aufbrechen werden.

Alicent kehrt in Begleitung von Rickhard Thorne nach Königsmund zurück, wo sie von einem weiteren Ritter der Königsgarde darüber informiert wird, dass der König sie zu sprechen wünscht. Jener teilt Alicent auch mit, dass der König sie im Thronsaal erwartet. Verwundert betritt Alicent den Saal und stellt überrascht fest, dass dort Aemond auf dem eisernen Thron sitzt. Aemond berichtet Alicent augenblicklich, dass Aegon mit der Hilfe von Larys geflohen ist. Verwundert meint Alicent, dass sie sofort nach Aegon suchen müssen. Ihr Sohn verlangt zu wissen, wo Alicent in den letzten Tagen gewesen ist, woraufhin sie vorgibt, sich erneut im Königswald aufgehalten zu haben. Alicent fragt ihrerseits, warum Aemond nicht wie besprochen in Richtung Harrenhal aufgebrochen ist, um dort gegen Daemon vorzugehen und ihr Heer zu unterstützen. Darauf entgegnet Aemond, dass Aegons Flucht ihm keine andere Wahl lies, als in Königsmund zu bleiben und die Stadt zu verteidigen. Er fügt hinzu, dass ihr Heer durch Ormund Hohenturm unterstützt wird, der gemeinsam mit Daeron Targaryen und dessen Drachen Tessarion auf dem Vormarsch ist, während sich von Osten her Tyland Lannister mit Schiffen der Triarchie nähert. Unter diesen Umständen sieht Aemond keinen Grund, Königsmund zu verlassen und Alicent kann nicht widersprechen.

Die Flotte von Corlys sichert weiterhin die Gurgel ab. Indes hat die Armee der Schwarzen unter der Führung von Daemon bei der Schlacht am Roten Arm deutlich den Sieg davongetragen. Daemon wird von Oscar Tully darüber informiert, dass ihr Feind unter dem Kommando von Jason Lannister sich auf dem Rückzug befindet. Sofort will Daemon ihnen nachsetzen, doch Oscar besteht darauf, dass nicht vergessen wird, sich um die Leichen der Gefallenen zu kümmern. Noch bevor er und Daemon sich darüber streiten können, tauchen Männern aus den Wäldern auf. Es handelt sich um Nordmänner, die von Rodrick 'Roddy die Ruine' Dustin angeführt werden. Sie präsentieren Daemon den abgetrennten Kopf von Jason Lannister und erklären, gekommen zu sein, um für Rhaenyra zu sterben.

Gwayne Hohenturm kehrt ins Lager zurück, wo er entsetzt erkennt, dass einer der Soldaten sich an einer Frau vergriffen hat. Er wendet sich sofort an Kriston Kraut, den er auffordert, die Männer zur Ordnung zu rufen. Kriston sieht dazu keine Notwendigkeit und wartet geduldig ab, bis Aemond zu ihnen stößt. Während Kriston der Meinung ist, dass sie alle dem Untergang geweiht sind, ist Gwayne nicht bereit, sich Kristons Pessimismus anzuschließen.

In der Nähe von Harrenhal sitzen Addam von Holk, Ulf Weiß und Hugo Hammer gemeinsam mit ihren Drachen Seerauch, Silberschwinge und Vermithor beisammen. Ulf denkt an seine schreckliche Kindheit, in der er von einem Priester aus Essos missbraucht wurde. Jener bezeichnete Ulf als von königlicher Abstammung, was Ulf damals gefiel, nun scheint er sich deswegen nicht mehr so sicher zu sein. Aufgewühlt fragt Ulf, woher Hugo sein Targaryen-Blut hat, doch bevor jener antworten kann, glaubt Hugo etwas Verdächtiges gehört zu haben. Die drei blicken sich um und Ulf äußert seinen Missmut darüber, an diesem Ort auf Vhagar und Aemond warten zu müssen. Addam unterstreicht, dass Rhaenyra ihnen einen Auftrag erteilt hat, doch Ulf hat keine Lust, noch länger abzuwarten. Während Hugo nicht allzu versessen darauf ist, sich Vhagar zu stellen, meint Ulf, dass der Sieg es wert sein wird, da sie dann eine Burg erhalten werden. Verwundert hakt Addam nach, woraufhin Ulf meint, dass Rhaenyra ihnen eine Burg versprochen hat. Addam stellt klar, dass ihnen ein Ritterschlag in Aussicht gestellt wurde und nicht die Ernennung zu einem Lord. Ernüchtert hinterfragt Ulf, weshalb er als Drachenreiter einen Ritterschlag brauchen sollte.

Nach einem unkontrollierten Ritt auf Schafsdieb kehrt Rhaena auf festen Boden zurück. Erneut versucht sie, Schafsdieb zu beruhigen und zu zähmen, doch der Drachen erhebt sich wieder in die Lüfte und lässt Rhaena auf einem Berg allein zurück.

In Königsmund setzt Alicent ein Schreiben auf, dann spricht sie mit Helaena und fragt sie nach Aegons Verschwinden und Aemonds Verbleib in der Stadt. Helaena erkennt, dass ihre Mutter beunruhigt ist, doch Alicent gibt, vor, sich lediglich um ihre Gefolgsleute zu sorgen, die nun ohne den Schutz von Aemond und Vhagar auskommen müssen. Dann zeigt Helaena auf, dass Aemond Angst hat, da er weiß, dass er sterben wird, sollte er sich Rhaenyras Drachenreitern stellen müssen. Alicent unterbricht die Unterhaltung, um ihren Brief an Ser Soren zu überreichen, der dafür sorgen soll, dass er schnellstmöglich an Ormund übermittelt wird, wobei Alicent erklärt, dass es sich hierbei um eine Anweisung des Königs handelt.

Auf der 'Die Königin die keine war' ruft Corlys Alyn von Holk zu sich. Er bietet dem Gegenüber etwas zu trinken an und Alyn nimmt einen Kelch, obwohl er nicht in Stimmung ist. Während Alyn nach dem Schluck des Drachenwassers zu Husten beginnt, informiert Corlys ihn darüber, dass Rhaenyra plant, Königsmund einzunehmen. Da Corlys die Spannung wahrnimmt, die sich zwischen ihm und Alyn aufbaut, versucht er, ein klärendes Gespräch einzuleiten. Corlys gibt zu verstehen, seine früheren Taten nicht ändern zu können. Er versuchte, im Rahmen seiner Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass Alyn und Addam ein gutes Leben hatten. Schnaubend meint Alyn, dass sie dennoch als Bastarde aufwachsen mussten. Dafür entschuldigt Corlys sich. Das Gespräch der beiden wird durch eine Alarmglocke unterbrochen und sofort stürmt Alyn an Deck. Dort werden er und Corlys darüber informiert, dass sich feindliche Schiffe nähern und dass der Angreifer in der Überzahl ist. Als Corlys fragt, um Schiffe welchen Hauses es sich handelt, erklärt Alyn, dass es Schiffe der Triarchie sind. Während Corlys seine Rüstung anlegt, blickt Tyland der Flotte der Schwarzen entgegen. Nachdem er seinerseits die Reihen des Feindes studiert hat, wendet Tyland sich an Sharako Lohar und teilt ihr seine Vorschläge zum Angriff mit. Leicht spottend nimmt Sharako die Hinweise entgegen und äußert Kritik ab Tylands Rüstung, die ihm zur Last werden wird, sollte er ins Wasser stürzen. Tyland lässt sich von Sharako nicht einschüchtern. Sharako hat indes ganz eigene Pläne und übergeht Tyland mit ihren Kommandos. Die Entscheidung hinterfragend mischt Tyland sich ein, woraufhin Sharako zu verstehen gibt, dass sie zunächst Hochflut angreifen werden, um Corlys persönlich zu treffen.

Frierend und hungrig sitzt Rhaena auf dem Berg, bis Schafsdieb zurückkehrt. Der Drache bringt zwei Schafe mit, die er mit Drachenfeuer verbrennt, dann wirft er eines davon Rhaena zu, die das Fleisch verschlingt. Unterdessen erreicht Alicents Reiter das Lager von Ormund, wo Tessarion sich in einem eingezäunten Bereich befindet. Ormund, der sich in Begleitung von Jon Steinern befindet, nimmt den Brief entgegen und scheint nicht verwundert, als er Bote erklärt, dass er von König Aemond stammt. Dann rümpft Ormund die Nase angesichts des verdreckten Zustands des Boten, heißt ihn aber doch willkommen. Laut des Briefes sollen Ormund und seine Männer drei Tage lang kampieren, dann wird Aemond sich ihnen anschließen. Jon hinterfragt, ob Aegon gestorben sei, doch daran zeigt Ormund wenig Interesse.

Alicent sucht das Gespräch mit Aemond, bei dem sie sich dafür entschuldigt, Aegon nicht zum Regieren erzogen zu haben, obwohl sie so hart dafür gekämpft hat, ihn auf dem Thron sitzen zu sehen. Dann wispert sie Aemond zu, dass er hätte König sein sollen. Da sie möchte, dass Aemond in Sicherheit ist, ist sie der Überzeugung, dass er nach Harrenhal aufbrechen sollte, wo er weniger angreifbar wäre. Aemond zeigt sich unwillig und will nicht eingestehen, Angst zu haben, doch dann merkt Alicent an, dass Rhaenyra früher oder später ihre Drachenreiter nach Königsmund schicken wird. Erneut setzt Alicent an und schlägt vor, dass Aemond nach Harrenhal fliegt und dort Daemon vernichtet, was ein furchtbarer Schlag für Rhaenyra wäre. Sie versichert, ihm dorthin zu folgen und nimmt Aemonds Gesicht liebevoll in die Hände. Alicent gibt ihrem Sohn zu verstehen, ihn nicht auch noch verlieren zu wollen, woraufhin Aemond sich ihr nähert und seine Mutter küsst. Irritiert lässt Alicent den Kuss zu. Anschließend scheint Aemond gewillt, nach Harrenhal aufzubrechen. Nachdem Aemond gegangen ist, rollt eine Träne an Alicents Wange hinab.

Da weiterhin nichts von Vhagar und Aemond zu sehen ist, wird nun auch Hugo unruhig. Er spekuliert, dass Aemond statt nach Harrenhal vielleicht nach Drachenstein aufgebrochen sein könnte. Addam hält nicht viel von Spekulationen und meint, dass sie sich an Rhaenyras Auftrag halten sollten. Zu ihnen kommt Ulf, der keine Lust mehr hat, abzuwarten. Ulf und Hugo wollen beide nach Drachenstein zurückkehren, allein Addam ist gewillt, länger auszuharren. Ihre Diskussion wird von Alys Strom unterbrochen, die aufzeigt, eine Hexe zu sein und zu wissen, dass die Drachenreiter eine Schlacht auf Drachenstein verpassen werden, sollte sie noch länger in den Flusslanden bleiben.

Hastig macht Baela sich auf den Weg zu Rhaenyra, die sie darüber informiert, dass in der Gurgel eine Schlacht droht. Rhaenyra, die sich gerade mit ihrem Rat bespricht, wird von Jacaerys darauf hingewiesen, dass diese Schlacht sicherlich Teil von Alicents Hinterhalt ist. Ohne zu zögern beschließt Rhaenyra, selbst in den Kampf zu ziehen. In Begleitung von Ser Lorent zieht sie sich auf ihre Gemächer zurück, um mit der Hilfe von Mysaria ihre Schutzkleidung anzulegen. Jacaerys versucht, sie aufzuhalten, doch Rhaenyra hat kein Ohr für ihn. Daraufhin wendet Jacaerys sich an Ser Lorent, dem er klar macht, dass der Ritter dafür sorgen soll, dass Rhaenyra ihre Gemächer nicht verlässt. Ser Lorent meint, sich nicht gegen die Anweisungen der Königin stellen zu können, woraufhin Jacaerys aufzeigt, dass Ser Lorent geschworen hat, Rhaenyras Leben zu schützen, was nur möglich ist, wenn sie sich von der Schlacht fernhält. Während Jacaerys Ser Lorent mit diesen Worten zurücklässt, fleht Baela Jacaerys an, Rhaenyra nicht zu hintergehen. Jacaerys will um jeden Preis verhindern, dass seine Mutter sich in Gefahr begibt, stattdessen wird er in den Kampf ziehen. Er bittet Baela, ihn zu begleiten, doch sie ist hin und her gerissen. Als Rhaenyra kurz darauf ihre Gemächer verlassen will, findet sie die Tür verschlossen vor. Sie fordert Ser Lorent auf, die Tür zu öffnen, doch der Ritter erklärt, dies auf Jacaerys' Befehl hin nicht tun zu können. Rhaenyra wirft Mysaria einen hilflosen Blick zu.

In der Gurgel liefern sich die Schwarzen und die Triarchie eine erbitterte Schlacht. Viele Schiffe von Corlys' Flotte brennen bereits. Indes hat Alyn erkannt, dass es sich bei ihrem Angreifer um Sharako handelt, was er Corlys mitteilt. Corlys zögert nicht und will sie direkt konfrontieren. Als 'Die Königin die keine war' sich dem Schiff von Sharako nähert, lässt sie sofort von einem anderen Schiff ab, um Corlys nachzusetzen. Tyland spricht sich entschieden dagegen aus, woraufhin Sharako klar macht, dass sie sich nicht auf Tylands Angebot einließ, um den Krieg der Grünen für sie zu gewinnen, sondern um eine offene Gleichung mit Corlys zu begleichen.

Zwecklos hat Rhaenyra mit den Knöcheln auf ihre Tür eingehämmert und nun zieht sie sich die Holzsplitter aus der verwundeten Hand. Beschwichtigend meint Mysaria, dass Jacaerys lediglich versucht, Rhaenyra zu beschützen, doch jene ist sichtlich aufgebracht und kann nicht fassen, dass ihr Sohn und ihre Königsgarde sich gegen sie gestellt haben. Auch wenn sie eine Frau ist, meint Rhaenyra, den Kampfgeist eines Mannes zu haben.

Es sieht schlecht für die Flotte der Schwarzen aus, doch zu ihrem Glück tauchen genau in diesem Augenblick Jacaerys und Baela auf Vermax und Mondtänzerin am Himmel auf. Die beiden gehen mit Drachenfeuer auf die Schiffe der Triarchie los und entfachen Jubelrufen auf der Seite der Schwarzen. Daraufhin gibt Corlys die Anweisung, Kurs Richtung Drachenstein zu setzen. Zögernd merkt Alyn an, dass die Flut bereits zurückgeht, weshalb sie auf Grund laufen könnten. Corlys hält dennoch an seinem Plan fest, da Sharako ihm um jeden Preis folgen wird und ohne sie wird der Rest der Flotte planlos zurückbleiben.

Beim Anblick der Drachen gibt Sharako den Befehl, die Enterhaken zu holen. Jene werden als Geschoss auf den vorbeifliegenden Vermax losgelassen und treffen den Drachen. Da die Enterhaken mit Gewichten verbunden sind, drohen Jacaerys und Vermax ins Wasser gerissen zu werden, doch zu ihrem Glück tauchen Baela und Mondtänzerin rechtzeitig auf, um Vermax zu befreien.

Corlys steuert die 'Die Königin die keine war' in eine enge Passage, lässt die Segel einholen und die Männer zu den Rudern greifen. Langsam bahnen sie sich einen Weg durch das seichte Wasser und sind erleichtert, als sie unbeschadet das Ende der Passage erreichen. Corlys gibt Befehl, zur Gurgel zurückzukehren. Unterdessen hat Rhaena erneut Schafsdieb bestiegen und fliegt mit ihm in Richtung Drachenstein. Als sie auf die Schlacht in der Gurgel aufmerksam wird, beschließt Rhaena, ihrer Familie zu helfen und sie weißt Schafsdieb an, auf die Schlacht zuzusteuern. Sharako setzt Corlys derweil nach und stellt fest, dass sie zu viel Tiefgang haben, um die Passage zu meistern. Sie werfen daher alles über Bord, was zu schwer ist, einschließlich Tyland in seiner Rüstung. Während zwei Schiffe Sharakos es nicht durch die Passage schaffen, gelingt es ihr, die seichte Stelle sicher hinter sich zu lassen. Als Corlys sieht, dass Sharako es durch die Passage geschafft hat, gibt er sofort Befehle, das Schiff anzugreifen. Da fällt sein Blick auf Hochflut, das in Flammen steht. Erschüttert starrt Corlys auf die Festung, die er sich erbaut hat und während er erstarrt, übernimmt Alyn das Kommando. Gleich darauf rammt Sharako die 'Die Königin die keine war' mit ihrem Schiff und reißt ein Loch in den Rumpf des Schiffes. Sofort entbrennt ein blutiges Gemetzel.

Schafsdieb nähert sich den Schiffen und leistet Rhaenas Befehl, Feuer zu speien, folge, doch der Drache unterscheidet nicht zwischen Schiffen der Schwarzen und der Triarchie, weshalb er alles abbrennt, was ihm in die Quere kommt. Entsetzt fordert Rhaena Schafsdieb auf, von den Schiffen abzulassen, aber sie hat keinen Erfolg.

Corlys, der bei der Kollision zu Boden gerissen wurde, kommt wieder zu sich und stürzt sich in den Kampf. Als er endlich auf Sharako trifft, leisten die beiden sich ein erbittertes Gefecht. Indes wird Alyn von einem herabstürzenden Mast mit ins Wasser gerissen. Er entledigt sich der schweren Rüstung. Unterdessen droht die 'Die Königin die keine war' unterzugehen und Corlys wird von Bord geschleudert, als das Schiff zerbricht. Alyn ruft ihm besorgt nach und bezeichnet Corlys als seinen Vater, dann stürzt er sich auf Sharako. Die beiden fallen ebenfalls ins Wasser, wo Alyn Sharako unter Wasser drückt und sie dann ersticht.

Zur gleichen Zeit wenden sich Baela und Jacaerys besorgt zu dem fremden Drachen um. Als Schafsdieb auf die anderen Drachen aufmerksam wird, geht er auf sie los und Rhaena kann ihn nicht davon abhalten. Indes erkennt Jacaerys, dass es sich bei Schafsdiebs Reiterin um Rhaena handelt, weshalb er von einem Angriff absieht und Vermax zur Flucht auffordert. Schafsdieb verfolgt Vermax, wird aber durch Geschosse der Schiffe abgedrängt. Derweil fliegt Vermax mit Jacaerys sehr tief, um der Bedrohung durch Schafsdieb zu entkommen. Dabei wird Vermax erneut von einem Enterhaken getroffen. Rhaena sieht, in welcher Gefahr Jacaerys sich befindet, doch Schafsdieb hat sich vom Schlachtfeld abgewendet und fliegt mit Rhaena davon. Baela versucht unterdessen, Vermax und Jacaerys auf Mondtänzerin zu Hilfe zu kommen, doch sie erreicht die beiden nicht rechtzeitig. Um nicht mit in die Tiefe gerissen zu werden, macht Jacaerys sich von Vermax los und muss mit ansehen, wie Vermax auf den Grund des Meeres gezogen wird. Gleich darauf wird Jacaerys von mehreren Pfeilen getroffen und stirbt.

Alyn wankt über die brennenden Überreste der 'Die Königin die keine war', während Baela auf Mondtänzerin über das Schlachtfeld kreist.

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