Die enttäuschendsten Beziehungen 2011/12
Caroline & Tyler (Vampire Diaries)

Da nicht nur Vampire, Mythen und der damit verbundene Nervenkitzel bei "Vampire Diaries" ganz oben stehen, sondern gerade die Liebe ein großer Faktor dieser Serie ist, müssen natürlich ständig neue Paare gebildet werden. Doch was ist wenn die Umsetzung eines Paares mal so ganz misslingt? Wenn die Verpaarung in der Theorie die richtige ist, doch in der Praxis einfach nur enttäuschend umgesetzt wird? Caroline Forbes zählt definitiv zu meinen absoluten Lieblings-Charakteren bei "Vampire Diaries" und auch Tyler Lockwood konnte mich im Laufe der zweiten Staffel auf seine Seite ziehen. Besonders die innige Freundschaft zwischen den beiden empfand ich als eine wunderschöne Storyline und ich war entzückt als Tyler in der zweiten Staffel anfing romantische Gefühle für Caroline zu entwickeln. Da war es kein Wunder das die Verbindung der beiden im letzten Jahr zur besten Beziehungen 2010/2011 gewählt wurde und in der dritten Staffel war es dann endlich soweit, die beiden wurden ein Paar.
Wenn großes Potential an der Umsetzung scheitert
Da mich schon während ihrer innigen Freundschaft die prickelnde Anziehungskraft zwischen den beiden Akteuren begeistert hat, war ich voll und ganz entzückt als die beiden endlich zueinander fanden. Doch nach ihrem und meinem persönlichen Höhepunkt auf Elenas 18. Geburtstag, als die beiden endlich zusammen im Bett landeten, ging es irgendwie nur noch bergab. Denn ihrer neuen Liebe standen viele Hindernisse im Weg und die Harmonie und funkende Anziehungskraft zwischen den beiden ging irgendwie komplett verloren. Nachdem Caroline sich einfach, nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht, heimlich aus Tylers Bett stiehlt, wird sie von Carol Lockwood mit Eisenkraut betäubt. Die ruft daraufhin Carolines Vater Bill Forbes, der erst mal versucht seine geliebte Tochter wieder umzukrempeln. Doch Tyler schafft es zum Glück, mit der Hilfe von Carolines Mutter Liz Forbes, sie zu retten. Als Tyler danach versucht Caroline aufzumuntern, die völlig deprimiert in ihrem Bett liegt, hatten die beiden zwar noch einmal einen sehr schönen Moment zusammen, der dann aber auch für lange Zeit der letzte sein sollte.
Nachdem Tyler von dem Ur-Vampir Klaus zum Hybriden gemacht wird, steht der erst mal völlig unter seinem bösen Bann. Caroline und Tyler drifteten immer weiter auseinander, da Tyler mehr und mehr seinen freien Willen verlor. Ihm ist es nur noch wichtig seinen Macher Klaus zufrieden zu stellen und Caroline macht ihm klar, dass sie keinen Freund will, der zu den Bösen gehört. Als Tyler das auch endlich erkennt, nachdem er Caroline gebissen und damit fast getötet hat, sucht er die Hilfe bei Bill Forbes. Der zeigt ihm wie es ihm wieder möglich ist, sich und seinen eigenen Willen zu kontrollieren, stirbt aber dann leider, was Tyler dazu bringt Mystic Falls zu verlassen um auf eigene Faust sein Training fortzuführen. Natürlich macht Tyler das alles hauptsächlich nur, wegen seiner Liebe zu Caroline, doch ist damit erst mal für fast die Hälfte der Staffel aus dem Rennen und komplett von der Bildfläche verschwunden. Selbstverständlich verstehe ich den Sinn dahinter, aber das Ganze machte es mir persönlich schwer, mich in diese, noch frische, Liebesbeziehung rein zu fühlen. Auch nach Tylers Rückkehr nach Mystic Falls, während Caroline in der Zwischenzeit dem Werben von Klaus, teilweise halbherzig, wiederstand, kam nie wieder ein wirkliches Gefühl für diese Liebe rüber. All die Vertrautheit und Innigkeit, die zwischen ihnen als Freunde herrschte, war komplett verloren gegangen. Selbst wenn die beiden sich ihre Liebe versicherten, fehlte der gewisse Funke, der bei ihrer Freundschaft immer vorhanden war. Mir schien es fast so als arbeiteten die Autoren schon fleißig daraufhin Caroline mit Klaus zusammen zu bringen und wollten deshalb auch gar kein wirkliches Gefühl für Tyler und Caroline aufkommen lassen. Zumindest bei mir hatten sie es soweit geschafft, dass ich zwischenzeitlich sogar wünschte Caroline würde Klaus' Werben nachgeben.
Zwar hat Tyler es geschafft sich aus dem Bann von Klaus zu befreien und will um die Liebe von Caroline und gegen Klaus kämpfen, doch für mich kam das alles nur halbherzig rüber. Nachdem Alaric Saltzman dem Rat steckt, dass Caroline ein Vampir und Tyler ein Hybrid ist, wollen die beiden, auf Bitten ihrer verzweifelten Mütter, die Stadt verlassen. Doch dazu kommt es nicht da Klaus angeblich getötet wird und das nun auch den Tod von Tyler bedeutet, da er aus seiner Blutlinie stammt. Tränenreich verabschiedet sich Caroline von Tyler, der sie dann wegschickt, da er angeblich kurz davor ist, sich zu verwandeln. Doch das alles war nur eine listige Täuschung, da Klaus schon zuvor, mit Hilfe von Bonnie, den Körper von Tyler an sich gerissen und Besitz von ihm genommen hat.
Somit bleibt natürlich alles für die vierte Staffel offen und ich möchte auch das Paar Tyler und Caroline noch nicht wirklich aufgeben. Doch wenn ihre Liebe eine Chance haben und den Zuschauer mitreißen soll, müssen sich die Serienmacher etwas einfallen lassen, um die Chemie zwischen den beiden glaubhafter rüberzubringen. Denn so wie es in der dritten Staffel umgesetzt wurde, obwohl genügend Potential da war, hat es mich nicht überzeugt und zählt damit, auf Grund der Umsetzung, zu meinen persönlichen enttäuschendsten Beziehungen in der Season 2011/2012.
Nina V. - myFanbase
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