Bewertung
Daniel Sackheim

Glashaus, Das

Als die Eltern der 16-jährigen Ruby Baker und ihres jüngeren Bruders bei einem Autounfall ums Leben kommen, sind die Kinder dank der Lebensversicherung eigentlich finanziell abgesichert...

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Inhalt

Als die Eltern der 16-jährigen Ruby Baker und ihres jüngeren Bruders bei einem Autounfall ums Leben kommen, sind die Kinder dank der Lebensversicherung eigentlich finanziell abgesichert. Doch um den Kindern ein Zuhause zu bieten, soll das Ehepaar Glass, ehemalige Nachbarn der Familie, die Patenschaft übernehmen. Ruby lebt sich nur schwer in dem neuen Luxushaus und der fremden Umgebung ein. Ihre Abneigung und ihr Misstrauen gegen ihre Pflegeeltern wächst, als sie erfährt, dass Mr. Glass an Kredithaie geraten ist. Die Summe, die Glass diesen Menschen schuldet, entspricht ungefähr der Lebensversicherung ihrer Eltern. Ruby muss um ihr Leben und um das ihres Bruders fürchten, denn die Glasses sind als Erben im Falle ihres Todes eingesetzt.

Kritik

Trotz sympathischer Hauptdarstellerin, kann dieser so genannte Thriller nicht überzeugen. Die Handlung bleibt langatmig und verliert kontinuierlich an Glaubwürdigkeit. Das ewige Katz und Maus-Spiel zwischen Heldin und Bösewicht ist anderswo besser umgesetzt, teilweise scheinen den Autoren die Einfälle ausgegangen zu sein: Die Kinder sitzen im Keller fest, wie könnten sie sich befreien? Lassen wir unseren Schuft einschlafen, damit die Kinder sich vorbei schleichen können. Einfallslos. Dennoch gibt es einige, wenn auch wenige, schöne und gelungene Kameraeinstellungen und –aufnahmen. Einige davon sind jedoch dem Schneideraum zum Opfer gefallen, wie man an den „Deleted Scenes“ ersehen kann.

Fazit

Ein Kauf lohnt sich keinesfalls, das wenig reizvolle Bonusmaterial sowie die schwache Handlung überzeugen nicht. Aber für einen regnerischen Popcornabend reicht diese DVD allemal.

Ellen S. - myFanbase
18.06.2004

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