Bewertung
John Fawcett

Dark, The

Ein Lebender für einen Toten.

Foto: Copyright: Constantin Film
© Constantin Film

Inhalt

Adèlle (Maria Bello) lebt mit ihrer Tochter Sarah (Sophie Stuckey) getrennt vom Vater James (Sean Bean). Sie lebt in New York und er an der Küste von Wales.

Das Verhältnis zwischen Adèlle und Sarah ist nicht gerade rosig. Deshalb versuchen beide, einen Neuanfang zu machen, indem sie zu James nach Wales reisen. Auch in der Hoffnung, dass die Familie wieder zusammenkommt. Nach ihrer Ankunft, bekommt Adèlle fürchterliche Visionen, die sich an den Felsklippen abspielen. Bei einem Spaziergang verschwindet Sarah plötzlich spurlos – sie spielte an diesen Klippen. Eine lange Suche von James, dem Farmer Daffyd (Maurice Roëves), Adèlle und vielen Helfern bleibt ohne Erfolg, doch Adèlle ist davon überzeugt, dass ihre Tochter lebt.

Die Geschehnisse überschlagen sich: Im Haus fängt es an "zu spuken" und plötzlich taucht das Mädchen Ebrill (Abigail Stone) auf.

Der Farmer Daffyd, der bei James auf dem Hof lebt, erzählt Adèlle schließlich von einer alten keltischen Legende: vom Jenseitsreich Annwn. Diese Legende besagt, dass ein Toter im Tausch für einen Lebenden wieder in unsere Welt zurückgehen könne...

Kritik

Der Film basiert auf der Romanvorlage "Opferlamm" von Simon Maginn. "The Dark" ist ein gelungener Thriller und kann mit Filmen wie "The Ring" oder "The Grudge" mithalten, man muss oder soll bloß nicht ständig Vergleiche ziehen.

Was ich nicht verstehe, ist die Kritik an diesem Film. Ich behaupte mal, dass einige das Ende nicht verstehen, doch wenn man den Teaser begreift, dann versteht man den Film auch. Eigentlich versteht man den Film schon, wenn man ihn aufmerksam verfolgt...

Der Film ist einsame spitze. Er enthält kaum Farben, ist aber auch kein Schwarz-Weiß-Film oder Sepia-Streifen. Das Bild und die Kameraführung, die oft sehr eng ist, fand ich sehr gelungen. Dazu die schauspielerischen Leistungen von Maria Bello und Sean Bean, die ich beide noch in keinem Thriller gesehen hatte. Und nicht zu vergessen ein großartiger Drehort, der einem manchmal das Genre dieses Filmes vergessen ließ.

Fazit

Ein super Film mit einer 1A-Besetzung. Und auf die Kritik von Presse und Medien habe ich noch nie gehört, ansonsten hätte ich sehr wenige Filme gesehen.

Dana Greve - myFanbase
08.04.2007

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