Episode: #2.12 Die wunderbare Rassistin

Nach einigen Missverständnissen entscheidet Sam, dass sie sich mit Frank anfreunden muss. Andrea fürchtet dagegen, dass sie all ihre Vergünstigungen verliert, die sich ergeben, wenn man sich mit einer Berühmtheit trifft, sobald sich Tony outet.

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Regina versucht ein Haus zu verkaufen und Sam ist ihr dabei keine große Hilfe. Während Regina die ganze Arbeit erledigt, stopft sich Sam den Bauch voll und meint, dass dies wohl eine erfolgreiche Besichtigung wird. Regina bedauert längst, dass sie ihre Tochter nicht im Auto gelassen hat, und ist von Sam enttäuscht, weil diese keine Anstalten macht, ihr zu helfen, ein Geschäft aufzubauen, auf das sie später stolz sein können. Samantha verspricht widerwillig, härter zu arbeiten. Sie lernt Lindsey kennen, die Interesse für das Haus bekundet, weil es sie an ein Haus in Elk Ridge, mit dem sie ebenfalls liebäugelt, erinnert. Sam ist gewarnt und versucht Lindsey das Leben in Elk Ridge auszureden, damit sie dieses Haus kauft. Als sie negative Andeutungen über die Bewohner dort macht, wird sie von Lindsey als Rassistin beschimpft. Sie ruft ihren Ehemann, der Afroamerikaner ist. Je mehr Sam versucht, die Sache wieder hinzubiegen, umso tiefer redet sie sich hinein.

Abends im Club erzählt sie Dena und Andrea, was passiert ist und schwört, dass sie keine Rassistin ist. Sie hat Obama gewählt, schaut Oprah und glaubt, ihr ganzes Leben bestehe nur noch aus Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Doch als Dena wissen möchte, ob sie im wahren Leben welche kennt, fällt ihr niemand ein. Sie glaubt, Dena und Andrea kennen ebenfalls keine Schwarzen, wird aber eines Besseren belehrt und erfährt dazu, dass sie vor ihrem Unfall eine Rassistin war. Sie feuerte ohne Grund zwei Asiaten, einen Schwarzen und einen Amerikaner. Sam hält das anfangs für einen Witz. Die Diskussion wird von einer exklusiven Meldung über Tony Dane beendet. In den Nachrichten wird berichtet, dass Dane von Paparazzis verfolgt und fotografiert wurde und diese den Beweis haben, dass er einen Mann küsste. Andrea gerät in Panik, dass jetzt alles aus ist und dass sie ihre Vergünstigungen verliert. Sam spricht ihr Mut zu, dass sie einen anderen homosexueller Typen finden wird, der vorgeben wird, sie zu lieben.

Als Samantha nach Hause kommt und Frank begrüßt, stellt sie freudestrahlend fest, dass dieser schwarz ist. Frank nimmt ihr schnell den Wind aus den Segeln, dass sie Freunde seien. Sam protestiert kräftig und geht davon aus, jeden Tag miteinander zu reden und sich zu sehen, reicht für eine Freundschaft aus. Als er ihr zu seiner Person persönliche Fragen stellt, kann sie diese nicht beantworten. Frank gibt ihr den Rat es sein zu lassen, denn Freundschaften wachsen mit der Zeit. Sam macht ihm deutlich, dass sie nicht aufgeben wird, gibt ihm allerdings weiterhin das Gefühl, dass er nur ein Angestellter und kein Freund ist.

Todd kommt nach Hause und Sam macht sich über seinen Schnurrbart lustig. Sie hat Frank hochbestellt und versucht weiter sich mit ihm anzufreunden, was Todd nicht entgeht. Todd versucht ihr erfolglos klarzumachen, dass Frank nicht mit ihr befreundet sein will und einfach seine Ruhe haben möchte. Doch Sam bleibt optimistisch, denn schließlich hat sich Frank auch zuerst geweigert, ihren Weihnachtsbaum wegzuräumen und tat es später doch. Todd glaubt, sie denke nur an sich und möchte mehr Freunde haben. Sam juckt das nicht und backt für Frank einen Kuchen.

Nachdem Sam einige Besorgungen für Frank gemacht hat, fährt sie zu ihm. Kaum ist sie aus dem Auto gestiegen, verlangt ein Straßendieb ihre Brieftasche. Sie fordert ihn auf, diese Spielchen jetzt zu lassen, weil sie im Moment keine Zeit dafür hat. Er soll ihr seine Adresse geben, damit sie ihm Geld schicken kann. Dem Straßenräuber reicht es und er haut mit Samanthas Handtasche ab.

Andrea betrinkt sich vor Kummer. Seth gesellt sich zu ihr und spricht sie auf das Geschehene an. Er findet es traurig, dass Andrea es wegen eines homosexuellen Typen nicht mit ihm versucht hat. Seth glaubt, dass Tonys sexuelle Neigung durch Andrea eine Wendung erlebte, wird aber eines Besseren belehrt. Er erfährt, dass Tony und Andrea nur ein Scheinpaar waren. Seth erkennt ihre Angst vor einer festen Beziehung und macht ihr Mut, dass sie es wert sei, von jemandem geliebt zu werden, der sie in den Arm nimmt und wirklich weiß, was sie braucht. Andrea küsst ihn und lässt ihn danach stehen.

Sam und Frank warten zusammen auf die Polizei. Frank ist wütend, dass so etwas in seiner Nachbarschaft passiert, und macht sich Sorgen um seine Familie. Er wundert sich, weswegen Sam in dieser Gegend war. Sie hat sich die Mühe umsonst gemacht, sie kommt an Frank nicht heran, denn dieser hat sie um nichts gebeten. Er glaubt, sie will bloß ihr Gewissen erleichtern und in einem besseren Licht dastehen, weil sie keine schwarzen Freunde hat, worauf Sam vehement widerspricht. Samantha beteuert nochmals, dass sie wirklich mit ihm befreundet sein möchte und es nichts mit der Hautfarbe zu tun hat. Als der Officer von ihr wissen möchte, wie der Dieb aussah, lügt sie, dass es ein weißer Mann war.

Am nächsten Morgen bedankt sich Frank bei Sam für den Kuchen und bedauert, dass er ihr freundliches Angebot nicht angenommen hat. Er ist es gewohnt, Leute auszuschließen. Frank macht sich Vorwürfe, weil Samantha deswegen zu ihm nach Hause kam und zugleich ausgeraubt wurde. Als er nichts mehr gegen eine Freundschaft hat, ist Samantha glücklich und Frank kann einer heftigen Umarmung nicht ausweichen.

Tonys Manager treffen sich mit Andrea im Café. Nachdem sie ihre Forderungen gestellt hat und dabei dermaßen übertrieb, macht einer der Typen im Namen von Tony Andrea einen Heiratsantrag.

Als Sam ihre Mutter abholen will, wundert sie sich, weil diese nicht für die Arbeit umgezogen ist. Sie erfährt, dass die Besichtigung gecancelt wurde und der Verkäufer sie als Maklerinnen gefeuert hat, weil die potenziellen Käufer für dieses Grundstück das Gerücht verbreiten, die Newlys wären Rassisten. Sam weist jede Schuld von sich und glaubt daran, dass es eher daran lag, dass sie einfach nicht gut genug waren. Regina verlangt von ihrer Tochter, das Ehepaar davon zu überzeugen, dass sie keine Rassistin ist. Als ihre Mutter selbst im Glauben ist, Sam meidet schwarze Leute, protestiert Samantha mit der Begründung, dass sie mit Frank befreundet ist. Sie ist sich sicher, dass das Ehepaar anders über sie denken wird, wenn man sie mit Frank zusammen sieht.

Frank freut sich über die Einladung Samanthas in das Steakhaus. Unter einem Vorwand bittet sie die Kellnerin einen der Eigentümer zu holen und stellt sich überrascht, als Lindsey kommt. Sam glaubt, jetzt wo Lindsey Frank kennengelernt und in ihrer Begleitung gesehen hat, können sie aufhören mit dem Gerede, doch sowohl Frank als auch Lindsey haben sie längst durchschaut. Lindsey erfährt, dass Frank Sams Türsteher ist und ironisch fügt er hinzu, dass sie ihn in den letzten Jahren wirklich gut behandelt hätte und jetzt zum Essen eingeladen hat, da sie seine Hilfe gebraucht hat. Sam schämt sich, versucht den Abend aber noch zu retten, aber Frank hat es gereicht.

Sam klagt Dena ihren Kummer und würde sich am liebsten wieder von Frank entfreunden, weil er keinen guten Einfluss auf sie hat, doch Dena kann sie davon überzeugen, dass dies falsch wäre. Andrea kommt glückstrahlend zu ihnen und lädt sie zu ihrer Hochzeit ein, die in drei Monaten stattfindet. Dena und Sam fragen sich, wen sie heiraten wird, und sind verwirrt, als sie den Namen Tony Dane hören. Andrea bittet ihre Freundinnen, für diese Nacht zu vergessen, dass er homosexuell ist. Sam und Dena erfahren, dass die Hochzeitsfotos an das "People"-Magazine verkauft wurden und Gwen Stefani dafür bezahlt wird, Andreas zukünftige beste Freundin zu spielen. Auch Seth hat die Neuigkeit mitbekommen. Er wundert sich und macht eine Andeutung wegen des Kusses. Seth meint, dass es da etwas zwischen ihnen gibt und Andrea nicht so betrunken war, um es nicht auch zu spüren. Andrea jedoch will von allem nichts hören und schwebt auf Wolke sieben.

Samantha fährt zu Frank, der sich nicht gerade freut, sie zu sehen. Er glaubt, sie sei gekommen, um sich zu entschuldigen, bekommt jedoch nur zu hören, dass sie nicht perfekt ist. Frank kann auf ihre Freundschaft verzichten und möchte, dass alles wieder so wird wie vor dem Unfall, damit er sich keine Sorge mehr um sie machen muss, womit er sich verrät. Schließlich taucht wieder der Straßendieb auf und Frank realisiert, dass Sam die Polizei belogen hat. Samantha erhält einen Anruf von der Polizei, die ihren beschriebenen Dieb überführt haben.

Sam muss zu einer Gegenüberstellung. Dort sieht sie hinter einer Scheibe sechs Männer und gerät in Panik, als sie Todd entdeckt. So identifiziert sie ihn und entlastet Todd zugleich. Sam entschuldigt sich bei Todd und glaubt, dass beide bald über diese Geschichte lachen werden. Erst ihre Äußerung, dass sie wohl den ersten Typen, an den sie gedacht hat, beschrieben hat, kann Todd wieder freundlicher stimmen. Er fühlt sich geschmeichelt und bohrt nach, ob sie immer an ihn zuerst denkt. Seine Worte, dass sie ihm beim Beantworten seiner Fragen nicht einmal in die Augen sehen kann, machen sie nachdenklich.

Im Nachhinein kommt Samantha zu dem Entschluss, dass jeder auf der Welt seinen Gegenüber in die Augen schauen und akzeptieren sollte, wie er ist. So wäre es mit der Freundschaft nicht mehr so schwierig und es würde keinen Rassismus mehr geben. Am nächsten Tag fragt Frank sicherheitshalber noch einmal bei Sam nach, ob sie Freunde sind. Als diese das bestätigt, hängt er ihr seinen Mantel um und bittet sie, ihn heute zu vertreten, da er mit seiner Band zu einem Gig muss.

Dana Greve - myFanbase


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