Serienentdeckungen 2018

Wie jedes Jahr lassen unsere Autoren noch einmal Revue passieren, welche Serien sie 2018 nun endlich entdeckt haben. Denn schließlich kann auch der leidenschaftlichste Serienfan nicht alle Serien gleichzeitig schauen und es gibt immer wieder Lücken im Repertoire, die man versucht nach und nach zu schließen. Hier erzählen wir, wie wir auf manche alte Serien gestoßen sind und warum diese zu empfehlen sind.


Serienentdeckungen von Lena Donth


Dr. House

Foto: Hugh Laurie, Dr. House - Copyright: 2010 Fox Broadcasting Co.; Justin Stephens/FOX
Hugh Laurie, Dr. House
© 2010 Fox Broadcasting Co.; Justin Stephens/FOX

Spätestens mit meiner Begeisterung für "The Good Doctor" ist mir noch einmal bewusst geworden, wie fahrlässig es doch ist, dass ich David Shores erste und sehr erfolgreiche Serie, "Dr. House" bis dato nur ausschnittsweise gesehen hatte. Als die gesamte Serienbox dann zu einem Schnäppchenpreis zu haben war, habe ich zugeschlagen und genieße seitdem immer mal wieder eine Episode. Natürlich könnte man sich jetzt fragen, warum ich die Serie jetzt nicht in einem durchsuchte, aber mir gefällt es sehr zu wissen, dass ich in diesem Tempo noch lange etwas von dieser Erfahrung haben werde. Über Hugh Laurie brauchen wir nicht viel reden, er ist großartig in der Rolle des Dr. Gregory House, aber ich finde es auch sehr amüsant, Jennifer Morrison und Jesse Spencer in ihren Anfängen zu sehen. Auch die Gastdarstellerriege ist wirklich sehr beeindruckend. Wer hätte gedacht, dass ich auch mal einer Folge entgegenfiebre, um herauszufinden, wer diesmal die Patienten mimt?

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Orange Is the New Black

Foto: Orange is the New Black - Copyright: 2018 STUDIOCANAL GmbH; Myles Aronowitz/Netflix
Orange is the New Black
© 2018 STUDIOCANAL GmbH; Myles Aronowitz/Netflix

Als "Orange Is the New Black" begann, durch seine ersten Preise viel Aufmerksamkeit zu erfahren, war ich für diese Knastserie irgendwie noch nicht bereit. Mir war im Grunde auch noch nicht recht klar, wie so eine Serie fiktional interessant gestaltet werden kann. Als dann ZDF neo mit der Ausstrahlung starte, sah ich dies als Zeichen, dass an dieser Serie doch etwas dran sein muss. Natürlich haben manche Folgen durchaus ihre Längen, aber mir hat es dieser große weibliche Cast mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten wirklich sehr angetan. Es ist immer wieder spannend, wenn man nach und nach in Rückblenden die einzelnen Figuren ergründet, aber auch das aktuelle Geschehen ist immer wieder fesselnd und ganz mit einigen Überraschungen aufwarten. Aktuell stehe ich vor der fünften Staffel, traue mich aber nicht so recht ran, da diese doch in vielen Zuschauerstimmen stark kritisiert wurde. Nun ist aber mit der siebten Staffel die finale der Serie angekündigt und da ich natürlich wissen will, wie es für alle Beteiligten endet, werde ich vermutlich rechtzeitig zur Veröffentlichung aufholen.

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Stranger Things

Foto: Stranger Things - Copyright: Netflix, Inc.
Stranger Things
© Netflix, Inc.

"Stranger Things" ist alleine schon durch die Genrebezeichnungen Science Fiction und Mystery eigentlich nicht mein klassisches Beuteschema, so dass mich auch die Grundprämisse der Serie nicht so recht ansprechen wollte. An dem riesigen Erfolg vor allem der ersten Staffel kam aber dann niemand vorbei und somit auch ich nicht. Über den Sommer, wo an neuer Serienware doch eher mangelt, habe ich dann innerhalb kürzester Zeit beide Staffeln gesehen und ja, jetzt bin ich auch angefixt. Zwar habe ich gerade, was die Science-Fiction-Elemente angeht, öfters mal Fragezeichen im Gesicht, aber vor allem der jüngere Cast und der großartige Soundtrack, mit dem ich dank des Musikgeschmacks meines Vaters groß geworden bin, ist begeisternd. Staffel 3 wird daher auch von mir nun sehr ersehnt.

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