Bewertung

Review: #9.05 Hundstage

Foto: Jensen Ackles, Jus in Bello 2013 - Copyright: Sandra Meier
Jensen Ackles, Jus in Bello 2013
© Sandra Meier

#9.05 Dog Dean Afternoon ist mal wieder so eine überaus skurrile Folge, wie es sie bei "Supernatural" in jeder Staffel mindestens einmal zu sehen gibt und die meistens wunderbar funktionieren.

"What's that smell?" - "Patchouli. And depression. From meat deprivation."

Eine Sache lässt sich von vorneherein über diese Episode sagen: Veganer werden in kein gutes Licht gestellt. Dass eine vegane Ernährung bei Dean auf taube Ohren stößt, war zu erwarten, aber selbst Sam schien nicht sonderlich angetan zu sein, obwohl er derjenige unter den Brüdern ist, der sich deutlich gesünder ernährt. Hier gab es eine herrlich komische Szene, als die Brüder eine vegane Bäckerei betreten, und den dort stattfindenden Dialog habe ich hier sofort als Überschrift genommen. Zwar ist dieser Aspekt letztlich nebensächlich, doch hier wurde ein guter Kontrast zum Chefkoch Leo kreiert, der wohl eher ein Fleischfresser ist.

Den Fall der Woche rund um Leo würde ich leider als größtes Manko bezeichnen, war mir die dazugehörige Hintergrundgeschichte doch zu abstrus. Damit meine ich nicht Leos Krebsleiden, sondern die ganzen schamanischen Künste, die Leo schließlich dazu bringen, unschuldige Katzen zu verspeisen. Wenn Tiere zu schaden kommen, hört bei mir der Spaß auf. Abgesehen davon stellte er keine wirkliche Bedrohung dar.

Der wohl witzigste Part der Episode wird Dean zuteil, der dank eines Zaubers mit Tieren kommunizieren kann und sogar beginnt, sich wie ein Hund zu verhalten. Die Gespräche mit dem Schäferhund Colonel sind dabei nur ein Highlight von vielen und die Mimik von Jensen Ackles ist in vielen Szenen einfach nur zum Schießen. Bei Deans und Colonels Reaktion auf die hübsche Pudeldame musste man schlicht und ergreifend loslachen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch die Schauspieler ihren Spaß beim Dreh hatten.

Der Award für den niedlichsten Hund geht an den kleinen Yorkshire-Terrier und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass ausgerechnet diese Hunderasse in der Serie zu sehen ist. Wer erinnert sich nicht zu gerne an #4.06 Gelbfieber, wo Dean schreiend vor so einem kleinem Geschöpf davonläuft?

Zum Schluss räumt die Serie mit der Annahme auf, der Hund sei der beste Freund des Menschen, lässt den Zuschauer aber dann doch mit der Frage zurück, welche Rolle die Hunde im "Supernatural"-Universum einnehmen. Natürlich konnte Dean den Schäferhund ausgerechnet dann nicht mehr verstehen, als Colonel kurz davor ist, das Geheimnis zu lüften! Vielleicht bekommen wir darauf noch eine Antwort.

Fazit

Es gab viele humorvolle Momente und dementsprechend war der Unterhaltungsfaktor recht hoch. Auf der anderen Seite hat es die Serie in punkto Skurrilität in der Vergangenheit schon besser gemacht und der Chefkoch Leo war eher ein Störfaktor.

Lukas Ostrowski - myFanbase

Die Serie "Supernatural" ansehen:


Vorherige Review:
#9.04 Pyjamaparty
Alle ReviewsNächste Review:
#9.06 Der Himmel soll nicht warten

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier oder in unserem Forum mit anderen Fans von "Supernatural" über die Folge #9.05 Hundstage diskutieren.